
Eine junge Mutter kontaktiert mich per E-Mail. Sie ist durch Zufall auf die Seite gestoßen und möchte wissen, ob die Psychoaktive Massage für ihren Fall passend sein könnte.
Sie hat bei ihrer Tochter eine Art Unfall miterlebt, den sie bisher nicht verarbeiten konnte. Er wirkt nach, u.a. im überängstlichen Behüten. Ich antworte, dass jeder auf die Psychoaktive Massage anders reagiert, sie individuell wahrnimmt, aber ich würde mir das sehr gerne mit ihr anschauen.
Beim Termin sitzt vor mir eine verantwortungsbewusste junge Frau, deren Erzählung ich entnehmen kann, dass ihr Kind nach diesem Ereignis, aus dem es körperlich unversehrt hervorgegangen ist, auch emotional/psychisch durch Kinesiologie in einen heilen Zustand zurück begleitet worden ist.
Nun geht es um sie. Die Massage tut ihr sehr gut. Sie macht direkt einen zweiten Termin aus.
Bei diesem erzählt sie mir, dass sie die Nacht nach der ersten Massage kaum geschlafen hat. Es seien alle inneren Schubladen wie aufgegangen und der gesamte Inhalt hätte sich neu sortiert. Bei ihr scheint es vor allem das Gefühl der Geborgenheit durch die Massage gewesen zu sein, die das hervor gerufen hat. Sie nimmt es als positiven Heilprozess wahr und freut sich umso mehr auf die zweite Massage.
Sie kann sich noch mehr fallen lassen. Das ist oft so. Wenn der Ablauf bereits bekannt ist und sich wiederholt, fällt es leichter loszulassen.
Danach ist sie sehr gelöst, hat das tiefer fallen selbst als angenehm erlebt und versteht gut, dass es ein Miteinander ist, das sich gegenseitig bedingt.
Sie vereinbart einen dritten Termin für nach den Feiertagen im neuen Jahr, mit dem sie den Prozess als erfolgreich abgeschlossen betrachtet.